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N (categorized by impression) @one work gallery 7.11. - 16.11.20
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Orte im Grünen, Vegetationen, aber auch künstliche - dem Natürlichen nachempfundene - Szenerien werden als Bühnen genutzt, um Natur als konkreten Begriff und abstrakte Vorstellung zu untersuchen. Natur wird hier als Subjekt und Protagonistin gedacht, aber auch als Untersuchungsgegenstand, als Projektionsfläche, als Konstrukt, als Abbildung und Repräsentation ihrer selbst, als Konnotiertes und Symbolisches, als Wahrnehmungs – und Handlungsraum.

Die Ausstellung bringt verschiedene künstlerische Positionen zu diesem Thema in der one work gallery zusammen, dabei wird die Architektur des Ausstellungsraum - eine frei stehende weiße Wand - zur Projektionfläche definiert. Als Initiatorin habe ich Künstlerinnen aus meinem Freundeskreis eingeladen, in deren Arbeiten ich Parallelen und konstruktive Differenzen zu meiner eigenen Arbeit erkennen konnte. Auf diese Einladung hinauf folgte ein halbjähriger Arbeitsprozess, in dem an der Herausarbeitung des Themas gearbeitet wurde.

In den verschiedenen Perspektiven auf das Motiv zeigt sich die Flüchtigkeit des Begriffs sowie seines Gegenstandes. Das Flüchtige wird als Wesenszug aufgegriffen, um Aspekte seiner Inszenierung und Wahrnehmung sichtbar zu machen. Mechanismen des Festhaltens werden dabei als Werkzeuge des Begreifens eingesetzt und reflektiert. Aus der Kombination von Fotografie und Film, von Standbild und Bewegungsbild entsteht in der Zusammenstellung ein Pendeln zwischen Greifbarkeit und Flüchtigkeit, ein Schwanken zwischen Animation, De-Animation und Re-animation.